„Be Greedy“: Ripple-CEO bleibt gelassen trotz XRP-Crash

Veröffentlicht am 6. Februar 2026 um 08:44

Ripple-Chef Garlinghouse beschwört Buffett-Weisheit – und ruft Investoren zur Ruhe auf

Foto: ChatGPT

Nach einem der heftigsten Kurseinbrüche in der Geschichte von XRP meldet sich **Ripple-CEO Brad Garlinghouse mit einer klaren Botschaft zu Wort: Keine Panik.
Während der Markt in Angst versinkt, greift Garlinghouse zu den Worten einer Investment-Legende – Warren Buffett, dem Chairman und CEO von Berkshire Hathaway.

Auf X (ehemals Twitter) zitierte Garlinghouse einen der bekanntesten Sätze Buffetts:

„Be fearful when others are greedy, and greedy when others are fearful.“
(Sei ängstlich, wenn andere gierig sind – und gierig, wenn andere ängstlich sind.)

Ein Zitat aus Buffetts Aktionärsbrief von 1986, veröffentlicht Anfang 1987 – und für viele Investoren bis heute ein Leitsatz in Krisenzeiten.

XRP unter massivem Druck

Garlinghouses Optimismus kommt zu einem Zeitpunkt extremer Belastung für XRP-Investoren. Der Token hat innerhalb kürzester Zeit einen dramatischen Einbruch erlebt und notiert aktuell rund 70 % unter seinem Allzeithoch von 3,65 US-Dollar.

Die Konsequenzen sind gravierend:
XRP droht auf den Marktkapitalisierungs-Rankings weiter abzurutschen und steht kurz davor, sogar hinter dem Stablecoin USD Coin (USDC) zurückzufallen – ein Szenario, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien.

Extreme Angst am Kryptomarkt

Ein Blick auf die Marktstimmung unterstreicht die Dramatik der Lage. Der Crypto Fear and Greed Index, das wichtigste Stimmungsbarometer der Branche, fiel am Freitag auf einen Wert von 9.

So niedrige Werte wurden zuvor nur in Ausnahmefällen erreicht:

  • beim Corona-Crash im März 2020

  • an den Tiefpunkten der Bärenmärkte 2018 und 2022

Ein solcher Wert signalisiert „extreme Angst“ – historisch oft ein Bereich, in dem langfristig orientierte Investoren beginnen, Chancen zu wittern.

Nicht alle bleiben pessimistisch

Garlinghouse steht mit seiner Haltung nicht allein da. Auch Michael Arrington, Gründer von Arrington Capital und TechCrunch, äußerte sich optimistisch. Seiner Einschätzung nach unterscheidet sich die aktuelle Panik nicht wesentlich von früheren Extremsituationen – die sich rückblickend als Wendepunkte erwiesen haben.

Ripple selbst scheint den aktuellen Abschwung weniger als Bedrohung, sondern vielmehr als Chance zu betrachten: Eine Phase, in der Hysterie kurzfristig dominiert, während langfristige Fundamentaldaten aus dem Blick geraten.

Fazit

Der XRP-Crash hat das Vertrauen vieler Anleger erschüttert und den Markt in einen Zustand extremer Angst versetzt. Doch genau hier setzt die Botschaft von Brad Garlinghouse an: Historisch waren solche Momente oft die Geburtsstunde neuer Aufwärtsbewegungen.

Ob sich die Buffett-Strategie diesmal erneut bewahrheitet, bleibt offen. Klar ist jedoch: Ripple signalisiert Standhaftigkeit, Zuversicht und langfristiges Denken – selbst dann, wenn der Markt kurz davorsteht, kapituliert zu werden.

Für XRP-Investoren ist die Lage zweifellos schmerzhaft. Doch wie Buffett es formulierte: Gerade dann, wenn Angst den Markt beherrscht, entstehen die mutigsten Entscheidungen.

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