Kann SOL „nochmal sterben“? Solana-Gründer kontert Crash-Angst mit Game-of-Thrones-Zitat

Veröffentlicht am 6. Februar 2026 um 09:46

Yakovenko erklärt, warum Solana nach 2023 praktisch unzerstörbar ist

Foto: ChatGPT

Der Kryptomarkt ist gerade einmal sechs Tage im zweiten Monat des Jahres 2026, doch die Stimmung in den sozialen Netzwerken wirkt bereits wie tiefster Krypto-Winter: Überall FUD, extreme Bärenprognosen, Gerüchte rund um Binance, dazu Peter Schiff, der keine Gelegenheit auslässt, um Michael Saylor und Bitcoin öffentlich zu verspotten.

Mitten in dieses Angst-Narrativ meldet sich Anatoly Yakovenko, einer der Köpfe hinter Solana (SOL), zu Wort – und wählt dafür eine Metapher, die Fans von Game of Thrones sofort erkennen dürften.

Seine Botschaft an alle, die wieder das Ende von Solana heraufbeschwören:
„What is dead cannot die.“
(„Was tot ist, kann nicht noch einmal sterben.“)

Rückblende: Was ist mit Solana passiert?

Der aktuelle Auslöser für die Nervosität: SOL ist seit Oktober 2025 um mehr als 63 % gefallen und notiert derzeit bei rund 86 US-Dollar. Viele vergleichen den Abverkauf bereits mit den dunkelsten Tagen des Jahres 2023.

Damals traf der Zusammenbruch von FTX Solana besonders hart. Durch die enge Verbindung zum FTX-Ökosystem und zu Sam Bankman-Fried verlor SOL zeitweise über 95 % seines Wertes und fiel auf etwa 8 US-Dollar.

Berichte machten die Runde, wonach zeitweise nur noch sieben aktive Entwickler am Solana-Ökosystem arbeiteten. Für viele galt das Projekt als faktisch tot.

Warum Yakovenko heute so selbstbewusst ist

Genau hier setzt Yakovenkos Argument an. Drei Jahre nach dem FTX-Debakel sieht die Lage völlig anders aus:

  • Solana hat ein neues Allzeithoch erreicht

  • danach erneut über 60 % korrigiert

  • liegt aber immer noch rund 10-fach höher als nach dem Crash von 2023

Aus Yakovenkos Sicht ist das der Beweis, dass Solana bereits „gestorben und wiedergeboren“ ist. Die Blockchain habe ihre Existenzkrise bereits hinter sich – technisch, wirtschaftlich und kulturell.

Seine martialische Rhetorik erinnert bewusst an die Greyjoys von den Eiseninseln: ein Netzwerk, das untergegangen ist, zurückkam und nun widerstandsfähiger ist als zuvor.

Solanas neue Rolle im Krypto-Ökosystem

Ein weiterer Punkt, der laut Yakovenko gegen ein „zweites Sterben“ spricht, ist die Positionierung von Solana im Markt. Die Blockchain hat sich in den letzten Jahren zur Heimat zahlreicher Trends entwickelt:

  • Meme-Coins und spekulative Experimente

  • On-Chain-Gambling

  • Krypto-Karten und Zahlungsanwendungen

  • DeFi- und NFT-Infrastruktur

  • erste Ansätze in Richtung Cloud-Computing und High-Performance-Apps

Solana ist heute weniger ein einzelnes Narrativ – sondern eine Plattform für fast alles, was im Krypto-Space schnell, günstig und massentauglich sein soll.

Fazit

Der aktuelle Kursverfall von SOL wirkt brutal – keine Frage. Doch Anatoly Yakovenkos Botschaft ist klar: Solana hat seinen existenziellen Todeskampf bereits 2023 überlebt. Was wir heute sehen, ist kein Zusammenbruch, sondern ein weiterer Zyklus in einem Markt, der Angst liebt und Übertreibungen produziert.

„Was tot ist, kann nicht noch einmal sterben“ ist dabei mehr als nur ein cooles Game-of-Thrones-Zitat. Es beschreibt eine Blockchain, die bereits abgeschrieben war, zurückkam, zur Elite aufstieg – und selbst nach einem erneuten 60-%-Crash noch immer fest im Zentrum des Krypto-Ökosystems steht.

Ob SOL kurzfristig weiter fällt oder nicht, bleibt offen.
Langfristig jedoch spricht vieles dafür, dass Solana nicht noch einmal stirbt – sondern genau das bleibt, was es heute ist: ein kampferprobter Veteran im Krypto-Krieg.

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