Nach Satoshi-Tweet zu Bitcoin: Dogecoin-Gründer rechnet mit Saylor ab

Veröffentlicht am 4. Februar 2026 um 13:32

Dogecoin-Erfinder äußert sich zu Michael Saylors jüngstem Satoshi-Bitcoin-Statement

Billy Markus, der Dogecoin im Jahr 2013 gemeinsam mit Jackson Palmer ins Leben rief, hat sich in den sozialen Medien zu einer aktuellen Aussage des Bitcoin-Verfechters Michael Saylor geäußert. Saylor hatte die Volatilität des Bitcoin-Marktes gelobt und Satoshi Nakamoto dabei als höchste Autorität für BTC dargestellt. Dieser Einschätzung widersprach Markus deutlich.

Bemerkenswert ist dabei, dass Dogecoin auf dem Bitcoin-Code basiert und Markus’ Pseudonym auf X – Shibetoshi Nakamoto – bewusst an den Namen des Bitcoin-Schöpfers angelehnt ist.

Dogecoin-Mitgründer Markus kritisiert Saylor scharf

Am 3. Februar äußerte sich Michael Saylor, Gründer und Executive Chairman von Strategy, zur jüngsten Talfahrt am Kryptomarkt. Der bekennende Bitcoin-Daueroptimist erklärte, die Volatilität von Bitcoin sei eher ein Segen als ein Fluch. Er bezeichnete sie als „Satoshis Geschenk an die Gläubigen“.

Seit der vergangenen Woche, dem 28. Januar, ist die weltweit größte Kryptowährung um mehr als 18 % eingebrochen und fiel innerhalb kurzer Zeit von 90.000 US-Dollar auf ein Intraday-Tief von 73.000 US-Dollar am 3. Februar. Inzwischen konnte sich Bitcoin leicht erholen und wird aktuell bei etwa 76.000 US-Dollar pro Coin gehandelt. Insgesamt wurden dabei Kryptowerte im Umfang von rund 2,55 Billionen US-Dollar aus dem Markt gelöscht.

Während der Chef des weltweit ersten und größten Bitcoin-Treasury-Unternehmens den aktuellen Marktturbulenzen noch eine positive Seite abgewinnt, teilt Billy Markus diese Sicht offenbar nicht. Als Reaktion auf Saylors Tweet kommentierte Shibetoshi Nakamoto in seinem gewohnt sarkastischen Ton: „Satoshi belohnt die Gläubigen mit einem beschissenen, nervigen Markt. Das ist ein guter Beitrag.“

Insgesamt ist Markus für seine skeptische Haltung gegenüber dem Krypto-Trading – und langfristigen Krypto-Investments im Allgemeinen – bekannt. In mehreren Tweets verglich er den Handel sogar mit einer psychischen Erkrankung. Passend dazu und zur Untermauerung seiner pessimistischen Erwartungen für dieses Jahr schrieb er Anfang der Woche: „Ich glaube, 2026 ist das Jahr, in dem wir uns alle neue Hobbys suchen“, und fügte einen roten, fallenden Bitcoin-Chart hinzu.

Strategy kauft weiterhin Bitcoin

Am 2. Februar gab Michael Saylor einen weiteren umfangreichen Bitcoin-Kauf durch Strategy bekannt. Diesmal nutzte das Unternehmen den Kursrückgang und erwarb 855 BTC für rund 75,3 Millionen US-Dollar.

Zuvor hatte Strategy bereits Ende Januar 2.932 BTC für 264,1 Millionen US-Dollar erworben. Insgesamt hält das Unternehmen nun 713.502 Bitcoin mit einem Gesamtwert von rund 54,3 Milliarden US-Dollar.

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